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Viel Spaß!
Von Marius Joa. Publiziert am 15. Dezember 2019

Für mich war die kurze britische Serie “The End of the F***ing World”, basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel des Amerikaners Charles Forsman, eines der Highlights des Jahres 2018. Im November 2019 erschien eine zweite Staffel, die sich unter etwas anderen Vorzeichen abspielt…

 

American Pie 3 – Jetzt wird geheiratet

Von Johannes Michel. Publiziert am 23. August 2003

Komödie, USA 2003; 96 Minuten; FSK ab 12
Mit: Jason Biggs, Alyson Hannigan, January Jones, Thomas Ian Nicholas, Seann William Scott, Eddie Kaye Thomas, Fred Willard, Eugene Levy u.a.; Regie: Jesse Dylan

Werden die Helden aus den beiden „American Pie“- Filmen etwa brav? „American Pie – Jetzt wird geheiratet“ ist der dritte und wahrscheinlich letzte Teil der erfolgreichen Kinoreihe. Aber geht es hier wirklich brav zu?

Mitnichten. Zwar unterbreitet Jim (Jason Biggs) zu Beginn seiner Michelle (Alyson Hannigan) einen Heiratsantrag, der natürlich nicht glatt über die Bühne gehen kann. Nach einigen Peinlichkeiten kommt es aber doch zur entscheidenden Frage und Michelle stimmt zu. Die bevorstehende Hochzeit ruft natürlich alte „Freunde“ auf den Plan, allen voran den Jahrgangsmacho und Angeber Stifler (Seann William Scott). Dieser will unbedingt zum Kreis der Trauzeugen gehören – nicht aus Verbundenheit zum Paar, sondern weil er die Schwester der Braut „flachlegen“ möchte.

Wie nicht anders zu erwarten, kommt es zu derben Zoten und wahnwitzigen Slapstickeinlagen. Viel nackte Haut gibt es auch zu sehen, als Stifler die Planung für den Junggesellenabschied Jim´s in die Hand nimmt. Dass am Ende alles gut ausgeht, war nicht anders zu erwarten. Und Freunde von „Stiflers Mum“ werden auch wieder auf ihre Kosten kommen.

„American Pie 3“ bietet nichts Neues. Der Film ist eine Fortsetzung von schon Bekanntem, aber gerade das zeichnet ihn aus und wird ihm in den Kinos zum Erfolg verhelfen. Regisseur Jesse Dylan, übrigens ein Sohn von Bob Dylan, verlässt sich in seiner zweiten Regiearbeit auf den schon fast legendären Charme seiner Protagonisten und das Talent des Drehbuchautors Adam Herz, der schon beim Vorgänger-Skript für Lachkrämpfe gesorgt hatte. Dylan wird mit seinem Film zwar keine Preise gewinnen, die Sympathie der Zuschauer hat er aber auf seiner Seite. Also: Nichts wie ins Kino und ablachen! 6 von 10 Punkten.

Johannes Michel, 23.08.2003

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