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Viel Spaß!
Von Marius Joa. Publiziert am 30. November 2019

So wie Hollywood allgemein das Mainstreamkino weltweit beherrscht so dominieren Disney und Pixasr den Animationsfilm-Markt. Werke, die ohne große Studiopower entstehen, haben es da schwer. Umso schöner, dass Netflix dem französischen Beitrag “Ich habe meinen Körper verloren” eine großflächige Veröffentlichung ermöglicht hat.

 

Dreamcatcher

Von Marius Joa. Publiziert am 20. April 2003

Horrorthriller USA 2003. Regie: Lawrence Kasdan. Nach dem Roman von Stephen King. 136 Minuten. FSK ab 16.
Darsteller: Morgan Freeman, Thomas Jane, Jason Lee, Damian Lewis, Timothy Olyphant, Tom Sizemore, Donnie Wahlberg u.a.

Vier Freunde treffen sich in einer Hütte in den Wäldern von Maine, um auszuspannen und der alten Zeiten zu gedenken. Plötzlich geschehen merkwürdige Dinge. Zwei von ihnen finden einen Mann, der sich in der Wildnis verlaufen hat und von seiner Gruppe getrennt wurde. Der Mann scheint von einer unbekannten Krankheit befallen zu sein und die Tiere des Waldes fliehen vor einer unheimlichen Macht. Als die Seuchenbehörde und der Geheimdienst eingreifen, wird schnell klar, dass es sich bei der Seuche um tödliche Aliens handelt. Die Freunde besinnen sich der Vergangenheit und ihres alten Freundes Duddits, der ihnen übersinnliche Kräfte verliehen hat…

Stephen King, der Meister des literarischen Horrors, schrieb das Buch zu diesem Film, der von Lawrence Kasdan umgesetzt wurde. Typische King-Charakteristika kommen natürlich auch hier vor: der Schauplatz ist der US-Bundesstaat Maine, Kings Heimatstadt Derry wird erwähnt und die Geschichte der alten Freunde wird mit Rückblick auf deren Kindheit erzählt. Die ganze Geschichte erinnert stark an „Es“, denn auch hier erscheint das Böse in der Gestalt von Außerirdischen. Trotz der guten Spezialeffekte und der durchaus fesselnden Stories hat der Film einige Schwächen. Morgan Freeman ist als Bösewicht einfach zu blass und man fühlt sich an eine unausgegorene Mischung aus „Independence Day“ und „Alien“ erinnert. Außerdem hat das Motiv des Traumfängers nicht wirklich etwas mit der Handlung zu tun. Eins muss man „Dreamcatcher“ aber lassen, er ist wirklich spannend und auch sehr fesselnd, so dass das sprichwörtliche Festkrallen im Kinosessel durchaus angebracht ist. Für zarte Gemüter und schwache Nerven ist der Film wegen seines hohen Ekelfaktors allerdings nicht zu empfehlen.

Fazit: Für Fans von Splatter-Horror und Stephen King sehenswert. 5/10.

Marius Joa, 20.04.2003

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