splash
Willkommen
Herzlich Willkommen bei Vieraugen Kino.
Bei uns finden Sie aktuelle Filmkritiken in Sachen Kino, DVD und Fernsehen.
Viel Spaß!
Von Marius Joa. Publiziert am 7. November 2019

Jetzt wo sich der Staub gelegt hat, wird es Zeit für meine ausführliche Kritik zur finalen Staffel von “Game of Thrones”, der TV-Adaption von George R.R. Martins Fantasy-Saga “Das Lied von Eis und Feuer”.

 

House Of Flying Daggers

Von Marius Joa. Publiziert am 7. Februar 2005

Drama China/Hongkong 2004. Regie: Zhang Yimou. Musik: Shigeru Umebayashi.
Mit Takeshi Kaneshiro, Andy Lau, Zhang Ziyi und Song Dandan. 119 Minuten. FSK ab 12.

China im Jahr 859. In der Tang-Dynastie herrscht Korruption. Die geheimen Untergrundkämpfer vom „Haus der fliegenden Messer“ führen einen namenlosen Kampf gegen das Regime. Als den beiden Polizei-Beamten Jin und Leo die blinde Tänzerin Mei, angeblich die Tochter des ehemaligen Anführer, ins Netz geht, fassen die beiden einen Plan. Jin befreit das schöne Mädchen und will sie dazu bringen, ihn zum Versteck der „Fliegenden Messer“ zu führen.

Zhang Yimou, der mit “Hero” ein bildgewaltiges Historiendrama schuf, liefert hiermit seinen zweiten Martial-Arts-Film ab. Und wieder gelingt es ihm, das Genre neu zu erfinden, ohne andere Filme zu kopieren. Und doch darf man als Zuschauer hier keinen Realismus und keine hoch anspruchsvolle Story erwarten. Dafür wird ein rauschendes Festival der Sinne geboten. Wenn Menschen schweben, Messer. Bambusstäbe und andere Dinge minutenlang durch die Luft fliegen und stimmungsvolle Töne bilden, könnte man meinen, von einem gigantischen Musikinstrument zu träumen. Sehr stimmungsvoll ist auch der Score von Shigeru Umebayashi und in einer Szene darf sogar Zhang Ziyi ihre Gesangskünste unter Beweis stellen. War sie in “Hero” noch mehr zu einer Nebendarstellerin zurückgestuft, so beweist Zhang Ziyi hier, dass sie auch eine schwierige Hauptrolle grandios meistern kann. Die Schauspieler fügen sich nahtlos in diesen atemberaubenden Sinnesrausch. Doch leider ist die Story an sich doch etwas dünn, auch wenn am Anfang nichts so scheint, wie es sich schließlich herausstellt. Der fade Beigeschmack des Films ist das vollkommen überzogene Ende, das teilweise an wüste Metzelstreifen erinnert.

Fazit: Faszinierender Bilderrausch mit oscarreifen Toneffekten und einer überragenden Zhang Ziyi. 8/10.

Marius Joa, 07.02.2005

Stichwörter: , , , ,

Ähnliche Beiträge
Rubrik Kino

Eine Antwort zu “House Of Flying Daggers”

Trackbacks

  1. Vieraugen Kino » Blog Archive » Der Fluch der goldenen Blume

Kommentar hinterlassen