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Von Marius Joa. Publiziert am 12. Mai 2019

Vier befreundete, britische Schauspielikonen treffen sich, um über alte Zeiten zu plaudern. Ein Kamerateam hat die “Dames” begleitet.

 

Saw

Von Johannes Michel. Publiziert am 15. Februar 2005

Horror-Thriller, USA 2004. FSK: keine Jugendfreigabe. 100 Minuten.
Mit: Cary Elwes, Danny Glover, Monica Potter, Michael Emerson u.a.; Regie: James Wan

Der Fotograf Adam (Leigh Whannell) und der Arzt Dr. Lawrence Gordon (Cary Elwes) erwachen, jeweils an ein Rohr gekettet, in den gegenüberliegenden Ecken eines Kellerraums. Keiner der beiden weiß, wie sie hierher geraten sind. Doch ihr Peiniger hat überall im Raum Hinweise verstreut, die ihnen die Freiheit bringen können.
Durch Kombinieren und Erinnerungsfetzen setzt sich ein tödliches Mosaik zusammen: Zwischen ihnen – und außerhalb ihrer Reichweite – liegt die Leiche eines Mannes, der sich offensichtlich mit einer Pistole in den Kopf geschossen hat. In seiner anderen Hand hält er ein Diktiergerät. In ihren Hosentaschen finden beide Minicassetten und es gelingt Adam, das Diktiergerät aus den Händen des Toten zu angeln. Er hört sein Band ab. Eine verfremdete Stimme erklärt ihm: “Ich will ein Spiel spielen. Du hast dein Leben zu lange gelebt, ohne dich um etwas zu kümmern. Jetzt hast du die Chance, um dein Leben zu kämpfen oder in diesem Raum zu verrotten.”
Als nächstes hört Dr. Gordon sein Band ab. Die gleiche Stimme erklärt ihm: “Jeden Tag versuchen Sie als Arzt, Leben zu retten und erklären anderen Menschen, dass sie sterben werden. Heute wird der Spieß umgedreht.” Dr. Gordon erhält die Anweisung: “Töte Adam bis 6 Uhr oder deine Frau und deine Tochter werden sterben.” Beide blicken auf die Wanduhr, den einzigen neuen Gegenstand in ihrem Gefängnis. Sie zeigt 10 Uhr.

Vermittler zwischen Täter und Opfer: Eine sprechende Puppe.

In den USA war “Saw” einer der Überraschungserfolge des Jahres 2004. Wenn man eines dazu sagen kann: er war es zu Recht. Erstaunlich realistisch gelingt es Regisseur James Wan, zwei Männer in einer schier ausweglosen Situation darzustellen. Eingesperrt in einem Kellerraum, dem Tod ins Auge blickend.

Nach dem Betrachten des Film stellt sich wieder einmal die Frage: Wer bitte kommt auf derart kranke Ideen? Aber gerade die machen Saw aus. Da wären insbesondere die Situationen, in die der Täter seine Opfer bringt – Adam und Lawrence sind nicht die ersten. Erwähnenswert sind eine Frau und ein Mann (auf den Bildern unten zu sehen). Während die Frau eine umgekehrt funktionierende Bärenfalle aufgesetzt bekommt, die nach einer bestimmten Zeit auslöst, was nur mit einem Schlüssel verhindert werden kann, der sich im Magen eines noch lebenden (aber betäubten) Mannes befindet, der mitten im Raum liegt, wird der Mann in einen von Stacheldraht durchsetzten Käfig eingesperrt, den er in einer bestimmten Zeit durchqueren muss, bevor die Tür am Ende des Käfigs schließt und er eingesperrt sterben muss.

Dass bei einer Produktion mit einem Budget von 1,2 Millionen US-Dollar keine schauspielerische Glanzleistung herauskommen kann, dürfte jedem klar sein. Dennoch schaffen es die beiden Hauptdarsteller, dass der Zuschauer ihnen ihr Leiden und ihre Ausweglosigkeit abnimmt. Logische Fehler leistet sich Saw mitnichten, das Ende wird jeden Kinogänger mehr als überraschen. Es sei nur noch eines gesagt: die naheliegendste Lösung ist meist die beste!

Fazit: Schockierendes Kino. 8 von 10 Punkten.


Die Bärenfalle lässt grüßen.

Tod durch Stacheldraht – keine Chance, zu Entkommen!
Johannes Michel, 15. Februar 2005. Inhaltszusammenfassung: Kinowelt

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