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Viel Spaß!
Von Marius Joa. Publiziert am 30. November 2019

So wie Hollywood allgemein das Mainstreamkino weltweit beherrscht so dominieren Disney und Pixasr den Animationsfilm-Markt. Werke, die ohne große Studiopower entstehen, haben es da schwer. Umso schöner, dass Netflix dem französischen Beitrag “Ich habe meinen Körper verloren” eine großflächige Veröffentlichung ermöglicht hat.

 

Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock

Von Marius Joa. Publiziert am 7. Dezember 2006

In “Star Trek II – Der Zorn des Khan” musste der spitzohrige Freund von Captain Kirk sein Leben lassen. Aber ist er wirklich tot? Marius Joa über “Star Trek III”.

(Star Trek III – The Search For Spock)
Science-Fiction-Film USA 1984. Regie: Leonard Nimoy. Musik: James Horner. Nach Gene Roddenberry. 101 Minuten (Kinofassung, PAL-DVD). FSK ab 12. Kinostart: 16. November 1984.
Mit William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, James Doohan, Walter Koenig, George Takei, Nichelle Nichols, Christopher Lloyd, Merrit Butrick, Robin Curtis, Mark Lenard, Judith Anderson u.v.a.

Um der Enterprise das rechtzeitige Entkommen vor der Genesis-Explosion zu ermöglichen und seine Kameraden zu retten, hat sich Spock am Ende von Teil II heldenhaft geopfert. Sein Sarg wird auf dem neu entstandenen Genesis-Planeten beigesetzt. Während Kirks Sohn David und Lieutenant Saavik den Planeten erforschen, erfährt Kirk von Sarek, dass Spocks unsterbliche Seele möglicherweise noch nicht verloren ist und er wieder auferweckt werden kann. Mit seiner eingespielten Mannschaft kapert Kirk schließlich die Enterprise, um nach Genesis zu fliegen. Doch Gefahr droht von einem verrückten Klingonen-Kommandanten, der sich das Projekt zu nutze machen will.

Nach Spocks heldenhaftem Tod in “Der Zorn des Khan” übernahm, gemäß einer vertraglichen Vereinbarung mit den Produzenten, dessen Darsteller Leonard Nimoy beim dritten “Star-Trek”-Kinofilm die Regie. Schon in Teil II hatte man mit dem heimlichen Drehen der „Gedächtnis“-Szene den Grundstein für eine mögliche „Auferstehung“ Spocks im folgenden Film gelegt. Der dritte Film schließt also direkt an den Vorgänger an und bildete mit “Star Trek IV – Zurück in die Vergangenheit” eine direkt zusammenhängende Trilogie. Neben der bekannten Crew ist wieder Merrit Butrick als Kirks Sohn David dabei. Kirsie Alley konnte die Vulkanierin Saavik aus Termingründen nicht wieder verkörpern und wurde deshalb durch Robin Curtis ersetzt.

Für Noch-Admiral James T. Kirk bedeutet das Leben seines besten Freundes soviel, dass er zur „Wiederbelebung“ alles in Bewegung setzt und wegen der Missachtung der Vorschriften der Sternenflotte seine Karriere aufs Spiel setzt. Doch dies ist nicht das einzige Opfer, das die Crew der Enterprise hier bringen muss. Der doch recht austauschbare Gegner ist der klingonische Raumschiff-Kommandant Kruge, gespielt von Christopher Lloyd (“Zurück in die Zukunft”). Die Idee, dass dieser Genesis für eine reine Waffe hält und deshalb besitzen will, ist zwar durchaus interessant, aber insgesamt scheint Kruge doch nur ein Alibi-Bösewicht, zu sein, dessen Präsenz sich sehr in Grenzen hält. Eine Prise Humor ist natürlich auch dabei und die Action kommt natürlich nicht zu kurz. Allerdings hätte die Grundstory schon mehr hergegeben, als in den 100 Minuten geboten wird.

Fazit: Sehenswerter dritter Film, in dem Kirk & Co auf eigene Faust agieren, mit schwachem Gegner und etwas dünner Story. 7/10.

DVD-Features:

Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch usw.

Die Single-Disc-Edition enthält als Bonusmaterial lediglich einen mickrigen Kinotrailer. Eine Special Edition ist in der Jubiläumsbox enthalten.

Marius Joa, 7. Dezember 2006. Bilder: Paramount.

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