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Viel Spaß!
Von Marius Joa. Publiziert am 7. November 2019

Jetzt wo sich der Staub gelegt hat, wird es Zeit für meine ausführliche Kritik zur finalen Staffel von “Game of Thrones”, der TV-Adaption von George R.R. Martins Fantasy-Saga “Das Lied von Eis und Feuer”.

 

Für immer Shrek

Von Marius Joa. Publiziert am 12. Juli 2010

Ein viertes und letztes Mal sehen wir seit Ende Juni den Oger Shrek und seine Freunde auf der Kinoleinwand. Marius Joa war im Kino und ist froh, dass die grüne Animationskuh nicht noch weiter gemolken wird.

Für immer Shrek (Shrek Forever After)
Animationsfilm USA 2010. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. 93 Minuten. Kinostart: 30. Juni 2010.
Deutsche Sprecher: Sascha Hehn, Esther Schweins, Dennis Schmidt-Foß, Benno Fürmann, Bernhard Hoëcker, Marie-Luise Marjan u.v.a. Regie: Mike Mitchell.

Auf in die letzte Runde

Eigentlich könnte Oger Shrek, der im dritten Teil Shrek der Dritte immerhin Vater von drei niedlichen Oger-Babys wurde, so glücklich sein. Doch der Alltagsstress mit Kinder, Haushalt, nervigen Freunden und einem unfreiwilligen Dasein als Touristenattraktion setzen dem grünen Riesen doch gewaltig zu. In einem Anfall von Frust wünscht er sich die Tage zurück, als er noch ein richtiger Oger war und allein seine Anwesenheit für Panik im Märchenland sorgte. Diesen Wunsch bekommt das fiese Rumpelstilzchen mit und macht Shrek ein verlockendes Angebot: wenn er dem Zwerg einen Tag aus seinem bisherigen Leben überlässt, so wird er als Gegenleistung ein Tag lang wieder ein richtiger Oger sein. Nachdem der folgenreiche Pakt geschlossen ist, erwacht Shrek in einem düsteren und trostlosen  Weit weit weg. Oger werden gejagt und als Tyrann im Märchenland herrscht niemand anderes als Rumpelstilzchen selbst. Schnell muss Shrek feststellen, dass er zwar wieder ein schrecklicher Oger ist, aber seine geliebte Fiona ihn nicht kennt und stattdessen den organisierten Widerstand gegen die Tyrannei anführt. Shrek muss Fionas Liebe erneut gewinnen…

Shrek und seine Familie.

Mit dem 165 Millionen Dollar teuren vierten Teil wird die erfolgreiche Filmreihe um den Oger Shrek beendet, auch wenn für Ende 2011 ein eigener Film für den gestiefelten Kater geplant ist. Nach Sichtung von Für immer Shrek kann man den Entschluss, keine weitere Fortsetzung zu produzieren, als richtig erachten. Denn obwohl Teil vier keinesfalls schwach ist, so bemerkt man dass mit der Zeit einiges an Charme eingebüßt wurde. Dennoch bekommt man auch hier ein vergnügliches Animations-Spektakel mit vielen Märchen-Gags und anderen Lachern.

In den ersten drei Filmen Shrek (2001), Shrek 2 (2004) und Shrek der Dritte (2007) haben Shrek und seine Freunde eigentlich schon allerhand erlebt. Da ist es irgendwie nachvollziehbar, dass Shrek sich im grauen Alltag langweilt. Und so präsentieren die Macher eine fast klassische „Was wäre wenn“-Geschichte. Der grüne Held muss erneut die Prinzessin retten, ihre Liebe gewinnen und das Märchenreich vor einem Tyrannen bewahren.

Und was wäre ein Shrek-Film ohne die gängigen, beliebten Humor-Zutaten? Neben der vielfachen Verwendung von märchenhafte Geschichten und ihren Figuren, gibt es ebenfalls wieder herrliche Gags oft in Verbindung mit popkulturellen Anspielungen oder bekannten Rock- und Popsongs en Masse. Einer der Höhepunkte ist die Szene, in welcher der Esel als Zugtier vor einen Wagen gespannt ist und den beiden fahrenden Hexen vorsingen muss. Im Großen und Ganzen leidet Für immer Shrek aber auch zeitweise etwas an Einfallslosigkeit, was man auch an der Story merkt. Eine gute Leistung bieten dagegen wieder die deutschen Synchronsprecher, die den prominenten Originalstimmen in nichts nach stehen. Vor allem der seit Teil drei eingesprungene Dennis Schmidt-Foß überzeugt als Stimme des Esels, gleiches gilt für Benno Fürmann als gestiefelter Kater mit unverkennbarem spanischen Akzent. Diesmal neu dabei: der unausweichliche TV-Star Bernhard Hoëcker als Rumpelstilzchen.

Fazit: Unterhaltsamer, amüsanter vierter und letzter Teil der Shrek-Filmreihe, der zwar die bewährten Zutaten bietet, aber nicht mehr die Klasse von Teil eins und zwei erreicht. 7 von 10 Punkten.


Der Esel kennt Shrek nicht mehr.

Der Kater hat sich gehen lassen.
Marius Joa, 12. Juli 2010. Bilder: Dreamworks/Paramount.

Empfehlung
Wem dieser Film gefällt, der sollte sich auch folgenden ansehen…

Shrek der Dritte (7/10)

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