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Von Marius Joa. Publiziert am 22. September 2019

In Runde zwei nimmt die von Schauspieler/Autor/Regisseur Seth MacFarlane (“Family Guy”) ins Leben gerufene Scifi-Serie “The Orville” einen Kurswechsel in Richtung Ernsthaftigkeit vor. Ob das funktioniert?

 

Tomb Raider

Von Marius Joa. Publiziert am 24. August 2003

Action-Abenteuer USA/Deutschland/Japan/GB/Niederlande 2003. Regie: Jan de Bont. 114 Minuten. FSK ab 12.
Darsteller: Angelina Jolie, Gerard Butler, Ciarán Hinds, Christopher Barrie, Noah Taylor, Djimon Hounsou, Til Schweiger, Simon Yam,Terence Yin u.a.

In einem versunkenen Tempel in Griechenland findet Lara Croft eine merkwürdige Kugel, die ihr jedoch beim Einsturz an chinesische Gangster verloren geht. Sie identifiziert diese als Karte, um die Wiege des Lebens zu finden, wo die Büchse der Pandora liegt, aus der nach der griechischen Sage alles Übel der Welt stammt und die noch viel mehr Übel enthält. Doch der wahnsinnige Wissenschaftler Jonathan Reiss will die Büchse der Pandora für sich, um die Menschheit mit einem gewaltigen Virus zu infizieren. Gemeinsam mit ihrem Ex-Lover Terry Sheridan macht sich Lara auf die Suche…

Ein größenwahnsinniger Wissenschaftler, ein archäologischer Fund, eine gefährliche Superwaffe, die Welt in größter Gefahr. An Klischees und Logikfehlern ist „Tomb Raider 2“ wohl nicht sehr weit zu überbieten. Lara Croft katapultiert sich, ihre beiden Riesenknarren schwingend, durch die kaum vorhandene Story. Als fleischgewordenen Videospielheldin darf sie zwar auch etwas Schwäche zeigen, kann aber sonst alles. Auch die Umsetzung des griechischen Mythos der Büchse der Pandora ist enttäuschend. Positiv zu gute halten muss man dem Film, dass wenig auf Spezialeffekte, dafür jedoch um so mehr auf waghalsige aber solide Actionszenen mit vielen Stunts gesetzt wird, wobei Angelina Jolie ihre fast komplett selbst übernahm. Til Schweiger (er hat sich selbst synchronisiert) sorgt als sprücheklopfende rechte Hand von Reiss immerhin für leichte Erheiterung.

Fazit: „Tomb Raider 2“ ist schon wie der Vorgänger Sommer-Popcorn-Kino, das man nur genießen und einigermaßen unterhaltsam finden kann, wenn man das Hirn mal für etwa zwei Stunden komplett abschaltet. 4/10.

Marius Joa, 24.08.2003

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