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Viel Spaß!
Von Marius Joa. Publiziert am 7. November 2019

Jetzt wo sich der Staub gelegt hat, wird es Zeit für meine ausführliche Kritik zur finalen Staffel von “Game of Thrones”, der TV-Adaption von George R.R. Martins Fantasy-Saga “Das Lied von Eis und Feuer”.

 

Matrix Reloaded

Von Marius Joa. Publiziert am 25. Mai 2003

Science-Fiction-Thriller USA 2003. 133 Minuten. FSK ab 16.
Drehbuch und Regie: Andy & Larry Wachowski. Musik: Don Davis.

Darsteller:
Neo — Keanu Reeves
Trinity — Carrie-Anne Moss
Morpheus — Laurence Fishbourne
Agent Smith — Hugo Weaving
Persephone — Monica Bellucci
Agent Johnson — Daniel Bernhardt
Schlüsselmeister — Randall Duk Kim
Orakel — Gloria Foster
Commander Jason Lock — Harry Lennix
Link — Harold Perrineau
Niobe — Jada Pinkett Smith
Zwilling Nr. 1 — Adrian Rayment
Zwilling Nr. 2 — Neil Rayment
Merowinger — Lambert Wilson
Ghost — Anthony Wong
Senator Hamann — Anthony Zerbe
u.v.a.

Sechs Monate nach den Ereignissen in “Matrix“: Die Maschinen haben Zion, die letzte Stadt der Menschen in der realen Welt geortet. Den Rebellen droht die Vernichtung, denn 250 000 Wächter sind zur unterirdischen Zufluchtsstätte unterwegs. Neo, Trinity und ihren Mitstreitern bleiben nur 72 Stunden Zeit, um Zion und seine Bevölkerung zu retten. Unglücklicherweise taucht auch noch Neos Erzfeind Agent Smith wieder auf, der sich seit ihrem letzten Kampf sehr verändert hat. Für den Auserwählten jede Menge zu tun…

Vier Jahre nachdem sie mit “Matrix” das SF-Genre und die Welt der Spezialeffekte revolutioniert haben, brachten die kreativen aber medienscheuen Wachowski-Brüder mit “Matrix Reloaded” nun den zweiten Teil heraus. Die Trilogie wird im November “Matrix Revolutions” komplettieren. Beide Filme wurden von März 2001 bis August 2002 gleichzeitig gedreht. Eigentlich sollten die beiden Fortsetzungen bereits 2002 in die Kinos kommen, doch Verzögerungen bei der Produktion sowie der Tod der Orakel-Darstellerin Gloria Foster und von Sängerin Aaliyah, die für eine Nebenrolle vorgesehen war, brachten die Planung etwas durcheinander. Das Warten hat sich jedoch gelohnt, denn Reloaded ist wieder ein Hingucker. Innovative und aufwendige Spezialeffekte sowie eine philosophische Zukunftsvision zeichnen auch diesen Film aus. Leider ist der Aha-Effekt des ersten Teils beim Zuschauer hier nicht mehr so wirksam und so ist es gut möglich, dass man sich bei den, in der ersten Hälfte vorherrschenden, Prügelszenen etwas langweilt. Auch bleibt die Spannung teilweise etwas auf der Strecke. Einer der Höhepunkte ist die Verfolgungsjagd auf einem ca. drei Kilometer langen Highway, der extra für den Film gebaut wurde. Doch „Matrix Reloaded“ wird mit zunehmender Zeit immer besser und am Ende werden wieder viele Fragen aufgeworfen, die in den Köpfen des Kinopublikums herum schwirren. Die Antworten wird es erst am 6. November geben, wenn der dritte Teil, “Matrix Revolutions” bei uns im Kino anläuft. Bis dahin gibt es reichlich Diskussionstoff für die Fans und auch die Hobby-Philosophen.

Fazit: Hintergründiges Science-Fiction-Kino mit Spezialeffekten, die weiter Maßstäbe setzen. Alles in allem vielleicht ein klein wenig schwächer als der Vorgänger. Trotzdem sehenswert, nicht nur für Cyberpunk-Fans. 7/10.

Marius Joa, 25.05.2003

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